Bericht über die Berlin-Fahrt 2008
Am 1. Mai war es endlich so weit, unsere lang ersehnte Berlin-Fahrt nahm ihren Lauf.
In Berlin angekommen, sahen wir als Erstes den Berliner Hauptbahnhof, der uns wegen seiner gläsernen Front auf Anhieb gefiel. Auf dem Weg zum Bundestag kamen wir am Kanzleramt vorbei.
Im Bundestag angekommen, mussten sich alle der Besucherkontrolle unterziehen. Nachdem das erledigt war, konnten wir den Plenarsaal von den Besuchertribünen aus besichtigen. Obwohl in diesem Saal große Politik gemacht wird, wirkte er auf uns sehr klein. Dies ist aber nur eine optische Täuschung, denn es haben mehr als 1000 Leute darin Platz. Ein Angestellter erzählte uns dann 45 Minuten lang, das Wichtigste über den Bundestag und beantwortete unsere Fragen. Anschließend besuchten wir die Kuppel, von der aus wir eine gute Aussicht über ganz Berlin hatten.
Inzwischen war es Abend geworden und wir fuhren in die Jugendherberge „Ernst Reuter“. Voller Neugier nahmen wir unsere Zimmer in Besitz.
Der nächste Tag war von Shopping-Tour und Sightseeing geprägt. Eine Gruppe machte den Ku'damm unsicher, die andere die Hackeschen Höfe. Um die Mittagszeit trafen sich dann alle am Brandenburger Tor. Von dort aus ging es entweder in das Antikriegsmuseum oder zum Hamburger Bahnhof, einem Museum für Photographie. Am Abend trafen wir uns im Gemeinschaftsraum um uns auf die Jugendfeier am 19.07.2008 vorzubereiten. In Zweiergruppen verfassten wir Texte für das Jugendfeierprogramm.
Am dritten Tag der Berlin-Fahrt besichtigten wir das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen und sprachen mit dem Zeitzeugen Adam König. Dieser Teil unseres Ausfluges war sehr nervenaufreibend, emotional und hat jeden berührt. Herr Adam König schilderte ausführlich seine Erlebnisse und seine Gefühle aus dieser Zeit. Mit viel Geduld beantwortete er unsere Fragen.
Als wir wieder in der Jugendherberge angekommen waren, führten wir noch ein Gespräch, um das Erlebte zu verarbeiten. Wir alle waren froh, dass wir diese Zeit nicht erleben mussten.
Damit der Abend einen etwas schöneren Abschluss fand, gingen wir in ein Improvisationstheater. Auf dem Programm stand „Gurke oder Banane“. Diese andere Art von Theater bereitete uns sehr viel Vergnügen.
Viel zu schnell verging diese schöne Zeit und der Tag der Abreise war angebrochen. Doch bevor wir uns auf den Heimweg machten, besuchten wir das Olympiastadion, das wir auch besichtigen durften. Egal ob V.I.P.-Bereich oder Umkleidekabinen, wir durften überall hin.
Voller Ungeduld, alles zu berichten, machten wir uns auf den Heimfahrt, die ein bisschen länger dauerte als vorgesehen.
Unsere Fahrt in die Hauptstadt, gab uns die Möglichkeit uns noch besser kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen und ich bin mir sicher, dass niemand diese Fahrt je bereuen wird.
Anne Baumgart